IDEA – Intersectoral Dialogue, Empowerment and Actions for Inclusion of Vulnerable Youth in Europe

Entwicklung sektorenübergreifender inklusiver Jugendarbeit in Europa.

Bildung, Inklusion, Jugend, Zivilgesellschaft
Laufend
20220531 160829

Hintergrund

Die Covid-19-Krise brachte Organisationen und Institutionen, die im Bereich Inklusion benachteiligter Jugendlicher arbeiten, vor vielfältige Herausforderungen. Gleichzeitig ist das Thema Inklusion in Bezug auf viele dieser (Jugend-)Gruppen während der Pandemie vom öffentlichen Radar verschwunden. Fernunterricht, Schließung öffentlicher Räume, keine außerschulischen Aktivitäten – diese und viele weitere Maßnahmen zur Bewältigung der Krise haben bestehende Ausschlussmechanismen verstärkt.

Viele Organisationen und Bildungseinrichtungen, die mit unterschiedlichen Zielgruppen arbeiten, haben kreative Maßnahmen entwickelt, um ihre Arbeit an die aktuelle Situation anzupassen und ihre Zielgruppen weiter zu unterstützen. Ein Austausch von diesen Erfahrungen über die Grenzen der eigenen Zielgruppe und des eigenen Arbeitsumfelds hinaus, ein gegenseitiges Lernen kann und wird Organisationen stärken, die mit benachteiligten jungen Menschen arbeiten, kann ihre Situation verbessern, indem ein breites und starkes Unterstützungsnetzwerk geschaffen wird. Der Kontakt zu anderen Sektoren und Inklusionsfeldern ist oft jedoch aufgrund vieler psychologischer, praktischer und systemischer Barrieren kein Standard.

Mission

Wir sind davon überzeugt, dass der Austausch von Erfahrungen, bewährten Methoden und die sektorübergreifende Zusammenarbeit zwischen Organisationen, die mit verschiedenen gefährdeten Jugendgruppen arbeiten, die Inklusionsbemühungen in verschiedenen Bereichen stärken und auf diese Weise die Situation für junge Menschen mit weniger Chancen verbessern wird. Es wird dazu beitragen, das Thema Inklusion sichtbarer auf die Agenda des öffentlichen Diskurses zu machen. Eines der Ziele des Projekts ist es, sektorübergreifende Netzwerke auf nationaler und internationaler Ebene zu schaffen, um sektorübergreifende Inklusionsmethodik für Organisationen zu entwickeln, die mit jungen Menschen in unterschiedlichen Umgebungen arbeiten, basierend auf bewährten Verfahren aus verschiedenen Fachgebieten. Durch diesen Austausch und Verbreitung bewährter Praktiken und vielfältigen Erfahrungen in unserem Netzwerk können auch andere Jugendarbeiter*innen inspiriert werden, dasselbe zu tun.

Laufzeit

März 2022 – September 2024

Beteiligt:

Förderung

Das Projekt ist durch das EU-Programm Erasmus+ finanziert.

Projektziele

Im Zentrum des Projekts steht der bereichsübergreifende Austausch zwischen Jugendarbeit, formaler

Bildung und zivilgesellschaftlichen Organisationen zur Stärkung der Inklusion benachteiligter Jugendlicher. Diese erfolgt über bereichsübergreifende Vernetzung, die gemeinsame Weiterentwicklung von Methoden der Inklusionsarbeit und Maßnahmen zur Stärkung der Sichtbarkeit von Inklusion im öffentlichen Diskurs

Aktivitäten

1

Vernetzung, Bedarfserhebung und Methodenaustausch zum Thema Inklusion in Österreich und allen Partnerländern („Plattform Inklusion“)

2

Studienbesuch zum Kennenlernen unterschiedlicher Inklusionsansätze in Österreich und der Slowakei

3

Guidelines und Workshops für junge Journalist*innen zur Berichterstattung über Inklusionsthemen

4

„Boosting Inclusion Academy“: 2 internationale Multikplikator*innentrainings zur bereichsübergreifenden Weiterentwicklung inklusiver Ansätze in Rumänien und Spanien

5

Bereichsübergreifendes Methoden-Tool-Kit

Kontakt

Valentina
Valentina Romano
Projektmitarbeiterin | Telefon: +43 1 586 75 44-17 | E-Mail: valentina.romano@iz.or.at

Damit verbunden: