DIGIVERSITY

Exploring best non-formal learning practices in digital settings in the field of education for democratic culture and intercultural dialogue.

Bildung, Erwachsenenbildung, Europa, Inklusion, Interkulturelle Kompetenzen, Zivilgesellschaft
Laufend
Marvin Meyer Syto3xs06fu Unsplash Scaled Boost

Hintergrund

Die Corona-Pandemie hat massive Auswirkungen auf den Bildungsbereich. Lockdowns, Schließung von Bildungseinrichtungen, neue bzw. veränderte Lernsituationen wie Distance Learning und Home Schooling sind nur einige der Veränderungen, die Covid-19 mit sich brachte. Für die Erwachsenenbildung stellen sich seither neue und teilweise erschwerte Rahmenbedingen. Trainingsangebote die bisher in Präsenzveranstaltungen angeboten wurden, verlagerten sich in den digitalen Raum. Besonders in Themenbereichen wie Interkulturelle Kompetenz, Anti-Diskriminierung, Menschenrechtsbildung oder Demokratiebildung ergaben sich neue Fragestellungen und Herausforderungen:

 

  • Wie können Thermen, deren didaktische Prinzipien auf den direkten Kontakt zwischen Menschen basieren, im digitalen Raum ermöglicht werden?
  • Wie können diese Inhalte interaktiv, abwechslungsreich und für die Zielgruppe passend vermittelt werden?

Trainingsanbieter*innen entwickelten individuell neue Methoden und Trainingsinhalte, um sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Besonders auch in der Erwachsenenbildung im Themenbereich Diversität und Inklusion setzten die verschiedenen Erwachsenenbildner*innen unterschiedliche Methoden und Lernformen ein, um ihre Inhalte an die Zielgruppen weiterzugeben. Teilweise wurden Trainingsangebote jedoch auch abgesagt, da die Erwachsenenbildner*innen nicht über die Ressourcen verfügten neue Umsetzungsmöglichkeiten für den digitalen Raum zu erarbeiten oder nicht über das nötige Wissen und Know-How verfügten.

Weiters fand bisher kaum eine Reflexion der Erfahrungen im Digitalen Raum sowie eine Qualitätssicherung der digitalen Angebote im Themenbereich Diversität und Inklusion statt. An diesen genannten Punkten setzt das Projektvorhaben an und widmet sich der Gestaltung und Qualitätssicherung digitaler Methoden, die diese gesellschaftlich relevanten Themen in der Erwachsenenbildung ermöglichen.

 

Beteiligt:

  • IZ – Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung (Leadorganisation)
  • Das Interkulturelle Institut Timisoara, Rumänien. http://www.intercultural.ro. Aktiv unter anderem in Bereichen der interkulturellen und politischen Bildung und Menschenrechtsbildung für Lehrer*innen und Jugendliche; Medienbeobachtung; interkulturellen Kommunikationstrainings; Entwicklung der Zivilgesellschaft; Entwicklung von Mechanismen zur Integration von Migrant*innen.

Förderung

Das Projekt ist durch das EU-Programm Erasmus+ finanziert.

Projektziele

Das Projekt setzt sich zum Ziel, Erwachsenenbildner*innen die zum Themenbereich Demokratiebildung und Interkulturelles Lernen (und damit verwandte Themengebiete) in der non-formalen Bildungsarbeit tätig sind, zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und in Folge ein Handbuch mit Best-Practice Methoden für den Onlineunterricht zu entwerfen.

Aktivitäten

1

Partner-Meetings in Wien und Timisoara zur Projektimplementierung und Planung/Vorbereitung der Aktivitäten

2

Entwicklung und Durchführung eines Surveys (ca. 100 Trainer*innen der Erwachsenenbildung in der EU), der methodische Konzepte, Online-Tools und didaktische Prinzipien erhebt.

3

Focus Groups: Eine Auswahl von 10 erfahrenen Trainer*innen, die für die inhaltliche, methodische und didaktische Erarbeitung im digitalen Raum zuständig ist.

4

Methodology Lab: Dreitägiges Treffen ausgewählter Trainer*innen (ca. 30). Kritischer Erfahrungsaustausch: gemeinsame Entwicklung neuer didaktischer Prinzipien und Methoden auf Basis des Surveys und die Überprüfung dieser auf ihre Praxistauglichkeit.

5

Entwicklung eines Best Practice Handbuches in drei Sprachen (en/ro/de)

Kontakt

© Bernadette Reiter Fotografin I 2022
Stefan Weghuber
IZ Academy | Telefon: +43 1 586 75 44-22 | E-Mail: stefan.weghuber@iz.or.at