Wanderausstellung border(hi)stories. Station 3: Landhaus Eisenstadt wegen Lockdown verschoben

Vertreibung Ungarndeutsche Komprimiert

Aufgrund des aktuellen Lockdowns in Österreich kann die für 1. Dezember 2021 geplante Eröffnung der Wanderausstellung „100 Jahre Grenzgeschichte(n)“ im Landhaus Eisenstadt leider nicht stattfinden. Auch der Dialog mit Historiker*innen aus Ungarn und aus Österreich zum Thema „Ungarische Revolution 1956 und Flüchtlingswelle“ muss auf das Frühjahr 2022 verschoben werden.

Wir hoffen, dass ab Jänner 2022 die Wanderausstellung wie geplant an weiteren vier – mit Eisenstadt fünf – Standorten im Burgenland gezeigt werden kann.

Die nächste Ausstellung findet demnach von 14. – 28. Jänner 2022 im UMIZ – Ungarisches Medien- und Informationszentrum – im burgenländischen Unterwart statt. Schwerpunktthema ist die Aussiedlung der Ungarndeutschen 1946.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges billigte die Potsdamer Konferenz 1945 die Umsiedlung der ungarndeutschen Bevölkerung nach Deutschland. Die deutsche Minderheit sollte kollektiv für die Untaten des deutschen Faschismus und für die Kriegsereignisse zur Verantwortung gezogen werden. Die Vertreibung betraf hauptsächlich die deutsche Minderheit im Westen Ungarns. Am stärksten war das damalige Komitat Sopron betroffen. Mehr als 14.000 Ungarndeutsche wurden von dort vertrieben.

Übersicht über alle Termine und Orte zur Ausstellung finden Sie hier:

Stationen & Termine_Wanderausstellung 100 Jahre Grenzgeschichte(n)

 

 

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