Geschichte des IZ

Seit 1987 hat das IZ so einige spannende Projekte umgesetzt, Veränderung bewirkt und auch turbulente Zeiten erlebt.

1987

Gründung des IZ

1987

Am 20. März 1987 findet die Gründungsversammlung des IZs statt. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt von privaten Unternehmen. Auch das Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie gewährt eine Startsubvention. Zusätzlich bringen die etwa 30 Gründungsmitglieder private Spenden in beträchtlichem Ausmaß ein, um das IZ aus der Taufe zu heben. Als Vorstandsmitglieder werden Helmut Fennes, Irmgard Fennes, August Gächter, Siegrid Spudich-Sperl und Karl Vogelmann gewählt.

Internationale Schulpartnerschaften

1989

Zu den ersten Tätigkeitsbereichen des Zentrums gehört die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zum interkulturellen Lernen in Schulen sowie verschiedene Weiterbildungsseminare für Pädagog*innen.

1989 wird das IZ vom Unterrichtsministerium mit der Abwicklung der internationalen Schülerkorrespondenz beauftragt. Ein Jahr später wird das Projekt „Internationale Schulpartnerschaften“ gestartet und das IZ beginnt im Auftrag des Ministeriums mit der Vermittlung und Beratung von internationalen Schulpartnerschaften. Bis heute wurden mehr als 5000 Schulpartnerschaften auf der ganzen Welt vermittelt. Seit 1994 werden zusätzlich Fördergelder für Schulaustauschprojekte mit Mittel- und Osteuropa verwaltet.

über

5.000

Schulpartnerschaften vermittelt

Jugend
&
EU

Umsetzung der EU-Jugendförderungen „Jugend für Europa“ und „Europäischer Freiwilligendienst“

1994 und 1996

1994 wird das IZ vom Bundesministerium für Umwelt, Jugend und Familie erstmals als österreichische Nationalagentur für das EU-Programm „Jugend für Europa“ eingesetzt.

1996 wird das IZ mit der Koordination des EU-Pilotprojekts „Europäischer Freiwilligendienst“ beauftragt. Im Jahr 2000 wird der Europäische Freiwilligendienst schließlich in das „Jugend“-Programm integriert.

World Aware Award

2000 und 2005

Für das Projekt „School Network Human Rights“ wird das IZ im Jahr 2000 vom Europarat mit dem „World Aware Award for Global Education“ ausgezeichnet. 40 Schulen aus 16 Ländern und allen Kontinenten sind Teil des Netzwerks, das sich für globales Lernen rund um Menschenrechte engagiert. Das IZ war für die Koordination in Österreich zuständig.

2005 wird das IZ für das Projekt „Education for Global Citizenship“ mit dem World Aware Education Award vom North South Centre des Europarates ausgezeichnet.

2 mal

mit dem World Aware Award ausgezeichnet

EU und Südosteuropa

youthNET: Zusammenarbeit von EU und Südosteuropa im Jugendbereich

2001

2001 ruft das IZ das Netzwerk youthNET mit Fokus auf die Region Südosteuropa ins Leben. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Ländern der Europäischen Union und Südosteuropa speziell im Jugendbereich auszubauen. Gleichzeitig sollen durch diesen Austausch Know-how und Erfahrung im Bereich der Jugendarbeit aufgebaut werden. Mit Hilfe von verschiedenen Trainings und Vernetzungstreffen unterstützt youthNET-Projekte von und für Jugendliche in der Region.

Integration

2002

2002 werden im Rahmen des Projekts EQUAL „Verschiedene Herkunft – gemeinsame Zukunft“ in Niederösterreich verschiedene Aktivitäten zum Thema Integration gesetzt. Erstmals begleitet das IZ vier Gemeinden bei der Entwicklung eines Integrationsleitbildes.

06 Integration
Logo Aces

aces Schulpartnerschaften

2006

2006 startet erstmals die Academy of Central European Schools (aces). Entwickelt wurde das Projekt vom IZ gemeinsam mit der ERSTE Stiftung. Mittels eines Projektwettbewerbes werden grenzüberschreitende Schulpartnerschaften im CEE-Raum gefördert.

Umsetzung der EU-Jugendförderung „Jugend in Aktion“

2007

2007 wird das IZ Nationalagentur für das EU-Programm „Jugend in Aktion“, das bis Ende 2013 läuft. Gemeinsam mit den ARGE Partnern – Institut für Erziehungswissenschaft/Innsbruck und der ÖAR-Regionalberatung – ist das IZ für die Umsetzung des Programms in Österreich verantwortlich. Unterstützt wird die Agentur dabei auch von den Regionalstellen in den Bundesländern.

Logo Jugend In Aktion

200

Lehrgangsteilnehmer*innen

Lehrgang „Interkulturelle Kompetenzen“

2008

2008 findet zum 10. Mal der Lehrgang „Interkulturelle Kompetenzen“ statt. Der Lehrgang wird jedes Jahr in Kooperation mit dem Renner Institut veranstaltet. Seit Einführung dieses Ausbildungsangebots haben ca. 200 Personen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen an diesem Lehrgang teilgenommen.

Vielfalter

2008

Gemeinsam mit dem Partner Western Union und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur startet das IZ die Initiative VielfalterSM. Vielfalter unterstützt Projekte, die sich mit der Förderung kultureller Vielfalt und Mehrsprachigkeit sowie interkultureller Bildung in Österreich beschäftigen. Kindergärten, Schulen, LehrerInnen, Eltern, aber auch Vereine oder private Initiativen können hier Projektideen einreichen.

Publikum bei der vier Jahre Vielfalter-Feier streckt die Hände in die Luft
Logo Youthnet

youthNET erhält offizielle Strukturen

2009

Für das youthNET-Netzwerk markiert 2009 einen Meilenstein: Mit der Unterzeichnung eines „Memorandum of Cooperation“ erhält das Netzwerk neue Strukturen und wird in Zukunft von einem eigenen „Coordination Body“ gelenkt.

2. Deutschsprachiges Jugendforum „Europäisch gewürzt – Misch mit!“

2010

2010 veranstaltet das IZ in seiner Funktion als Österreichische Nationalagentur für das EU-Programm „Jugend in Aktion“, gemeinsam mit den Nationalagenturen aus Deutschland, Luxemburg, Liechtenstein, der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgien sowie der Schweizer Koordinationsstelle das 2. Deutschsprachige Jugendforum „Europäisch gewürzt: Misch mit!“ in Wien, an dem rund 200 Jugendliche, JugendarbeiterInnen und MultiplikatorInnen teilnehmen.

Gerhard Moßhammer mit Kochmütze reibt mit einer Käsereibe am Kopf von Marco Frimberger. Im Hintergrund Plakate mit dem Text: "2. Deutschsprachiges Jugendforum. Europäisch Gewürzt. Misch mit!
Logo Intercultural Competence ICC

Diplomlehrgang & Masterstudium zu Interkulturellen Kompetenzen

2011

2011 findet erstmals in Kooperation mit der Universität Salzburg der Diplomlehrgang Intercultural Competences (ICC) in den Räumlichkeiten des IZs in Wien statt. Daran angeschlossen ist das Master-Studium Intercultural Studies (MIS), das ebenfalls im IZ in Wien angeboten wird.

EU-Jugendförderung „Erasmus+ Jugend in Aktion“ & Österreichischer Jugendpreis

2014 und 2016

2014 wird das IZ mit der Umsetzung des neuen EU-Jugendförderprogramms „Erasmus+: Jugend in Aktion“ (2014 – 2020) beauftragt.

Erstmals koordinierte das IZ im Jahr 2016 den Österreichischen Jugendpreis.

Gerhard Moßhammer spricht auf der Bühne beim Österreichischen Jugendpreis 2016
Logo IZ Weiß vor transparentem Hintegerund

Identitäts-Prozess

2017

Zum 30-Jahre Jubiläum des Vereins startet das IZ einen einjährigen Identitäts-Prozess in dessen Zuge das Leitbild des Vereins grundlegend überarbeitet wird und auch Name und Außenauftritt einem umfassenden Relaunch unterzogen werden.

EU-Jugendförderung „Europäisches Solidaritätskorps“

2018

Die EU-Initiative Europäisches Solidaritätskorps wird vom Europäischen Parlament im September abgesegnet und geht als eigenes Förderprogramm an den Start. Betreut und koordiniert wird die neue Förderschiene vom IZ als Österreichische Nationalagentur für Erasmus+ Jugend in Aktion und Europäisches Solidaritätskorps.

Logo Europäisches Solidaritätskorps

2020

Zurück zu den Ursprüngen

2020

Im Jahr 2020 beschließt die österreichische Bundesregierung, die Aktivitäten der Nationalen Agentur für die Programmperiode 2021-2027 nicht öffentlich auszuschreiben, sondern auf eine bundeseigene Gesellschaft zu übertragen. Die meisten Mitarbeiter*innen der Nationalagentur Jugend im IZ wechseln in die OeAD GmbH, die ab 2021 die Programme Erasmus+ Bildung, Jugend und Europäisches Solidaritätskorps verwalten wird. Das internationale Projektteam des IZ stellt sich neu auf.

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