Studie „Versöhnungsprozess in Westbalkan und Türkei“

Qualitative Studie zu Peacebuilding und Versöhnung in Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien, Kosovo, Mazedonien, Albanien und der Türkei

Materialien & Tools
Einzelpersonen, Unternehmen, Vereine & Organisationen
Balkan & Kaukasus, Bildung, Friedensarbeit
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Entstehung

2017

im Rahmen des Projekts „Divided Past – Joint Future“

Bewertung des Friedensprozesses aus der Sicht von vier Sektoren

Die qualitative Studie „Process of Reconciliation in the Western Balkans and Turkey“ wirft einen umfassenden Blick auf den Versöhnungsprozess in Westbalkan und Türkei. Dafür wurden Bürger*innen ebenso befragt wie Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Ziel war es, für alle vier Sektoren die Verbindung zum Friedensprozess und die entsprechenden Meinungen herauszuarbeiten. Insbesondere soll dabei die Rolle der Zivilgesellschaft beleuchtet werden. Entsprechend der Vision des Projekts „Divided Past – Joint Future“, in dessen Rahmen der Bericht entstanden ist, steht die Idee einer sektorübergreifenden Zusammenarbeit im Mittelpunkt.

Theorie, Forschungsergebnisse & Empfehlungen

Der erste Teil des Berichts bietet einen theoretischen zum Thema Peacebuilding; insbesondere das Konzept der Versöhnung wird dort diskutiert. Der zweite Teil beschreibt die Forschungsmethodik, der dritte enthält die wichtigsten Forschungsergebnisse der Länder. Der vierte Teil des Berichts enthält Schlussfolgerungen und Empfehlungen, wie der Versöhnungsprozess in Westbalkan und Türkei verbessert und die Rolle der Zivilgesellschaft gestärkt werden kann.

Autor*innen

Mirjana Adamović
Anja Gvozdanović
Marko Kovačić
– alle vom Institute for Social Research in Zagreb (ISRZ), Kroatien –

„Ich finde, Versöhnung sollte auf einem etwas niederschwelligerem Level betrachtet werden als es in der Politik geschieht. Viel mehr Chancen auf Erfolg haben gemeinsame Sportevents, Musikfestivals […], wo Menschen einfach Dinge tun, die ihnen Freude machen, in Kontakt kommen mit Teilnehmenden aus anderen Ländern und so sehen, dass die Unterschiede gar nicht so groß sind […].“

Bürger*in aus Belgrad

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