borderfuture

Das Projekt borderfuture bringt Bürger:innen, Verwaltungen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen, um die Zukunft der Regionen Wien, Ostösterreich und Westungarn gemeinsam zu gestalten.

Bildung, Europa, Friedensarbeit, Jugend
Laufend
Borderfuture

Hintergrund

Mehr als 28 Jahre nach dem Beitritt Österreichs und 20 Jahre nach dem Beitritt Ungarns zur Europäischen Union zeigt die österreichisch-ungarische Grenzregion ein widersprüchliches Bild. Die Öffnung der Länder nach dem Fall des Eisernen Vorhangs und schließlich deren EU-Beitritt mit der Einführung eines freien Personen- und Warenverkehrs haben zwar die Grenzen durchlässig gemacht, führten jedoch nicht zur gewünschten Intensität des gesellschaftlichen Zusammenwirkens. 

Ziel

Das Projekt borderfuture bringt Bürger:innen, Verwaltungen und zivilgesellschaftliche Organisationen zusammen, um die Zukunft der Regionen Wien, Ostösterreich und Westungarn gemeinsam zu gestalten. Ziele des Projektes sind durch interaktive Veranstaltungsformate den interkulturellen Austausch in der Grenzregion zu beleben, das Demokratiebewusstsein und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. 

Laufzeit:

Jänner 2025 – Dezember 2027

Beteiligt:

Österreich:

IZ-Verein zur Förderung von Vielfalt, Dialog und Bildung; Wirtschaftsagentur Burgenland; Bildungsdirektion Wien; Bildungsdirektion Burgenland  

Ungarn:
Komitatsverwaltungen Vas Megyei Önkormányzati Hivatal und Győr-Moson-Sopron Megyei Önkormányzat, Nyugat-Pannon Nonprofit Kft. 

 

Projektaktivitäten:

  • Entwicklung von Trainingskonzepten 
  • Bi-nationale Workshops für Schüler:innen aus Österreich und Ungarn zur Wissensvermittlung über die gemeinsame europäische Geschichte, Stärkung des Demokratiebewusstseins, Vertiefung interkultureller Kompetenzen, sowie museumspädagogische Workshops 
  • Bi-nationale Workshops für Erwachsene aus Österreich und Ungarn mit den Zielen: Stärkung des Demokratiebewusstseins, Vertiefung interkultureller Kompetenzen 
  • Studienreise zur “Erinnerungslandschaft Grenzgeschichte(n)” (Hamburg) 
  • Unterstützung von Lehrer:innen und Schüler:innen bei der Umsetzung von Schulprojekten zum übergeordneten Thema Demokratie und europäische Geschichte  
  • Zukunftsveranstaltungen zur Entwicklung gemeinsamer Zukunftsvisionen (borderwalks, bordercycling, Tag der offenen Türe) 
  • Zukunftsstrategieworkshops 
  • Gemeinschaftsfotoalbum 
  • Weiterentwicklung der Wanderausstellung von Vorgängerprojekt borderhistories 
  • eine Abschlusskonferenz zur Präsentation aller Projektergebnisse 

Arbeitsweise

Die Methodik des Projekts beruht auf der Einbeziehung der lokalen Gemeinden, zivilgesellschaftlicher Organisationen und unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen – mit besonderer Berücksichtigung von Volksgruppen, Religions- und Glaubensgemeinschaften – beiderseits der Grenze. Im Mittelpunkt des Projekts stehen Maßnahmen, die – in Abgrenzung zu den traumatischen Ereignissen der Vergangenheit ein friedliches und auf gegenseitiger Wertschätzung basierendes Zusammenleben in der Region fördern. Zu den wichtigen Ansätzen und Methoden, nach denen die Projektaktivitäten gestaltet werden, zählen Zwei- bzw. Mehrsprachigkeit, die Schaffung von inklusiven Rahmenbedingungen und der Einsatz unterschiedlicher Dialogformate.  

Förderung:

Interreg Österreich-Ungarn 2025-2027

Ko-Finanziert von

Bundeskanzleramt der Republik Österreich

Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung

Zukunftsfonds der Republik Österreich

Interreg Athu Borderfuture Standard Large

Kontakt

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Fruzsina Herbert
Projektmanagerin – borderfuture | Kinderschutzbeauftragte Telefon: +43(0)660 357 0439 | E-Mail: fruzsina.herbert@iz.or.at

Damit verbunden: