Beschreibung
Wie reagiere ich, wenn sich jemand sexistisch, rassistisch, antisemitisch, homophob oder allgemein negativ über gesellschaftlich marginalisierte Gruppen äußert? Wo sind meine persönlichen Grenzen und welche Möglichkeiten bietet mir der rechtliche Rahmen?
Wir leben in einer zunehmend diversen Gesellschaft, in der polarisierende Meinungen – genährt durch Echokammern, Algorithmen und Filterblasen in den sozialen Medien – oft unüberwindbare Hürden zwischen Individuen und gesellschaftlichen Gruppen erzeugen. So ziemlich jeder Mensch kennt Situationen, in denen wir mit Sprüchen, Parolen, Vorurteilen sowie verbaler und nonverbaler Gewalt konfrontiert werden. Oft realisieren wir erst im Nachhinein, welche Gegenstrategien, Argumente oder Handlungen notwendig gewesen wären, um deeskalierend und gewaltfrei auf konfliktive Situationen einzuwirken. Der persönliche Umgang damit und eine angemessene Reaktion darauf können aber erlernt werden. Dieses Training soll einen Übungsraum bieten, um sich mit Gegenstrategien auseinandersetzen, die das Bewusstsein für Zivilcourage stärken.